| Zug um Zug das Kartenspiel |
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Wer das Brettspiel „Zug um Zug“ – Spiel des Jahres 2004 – kennt, sollte trotzdem weiterlesen, denn bei dem bei der Nürnberger Messe 2008 vorgestelltem Kartenspiel haben sich einige Regeln geändert, da es kein Spielbrett mehr gibt.Es ist ein kleines, handliches Kartenspiel daraus geworden, das man gut auf Reisen oder zu Besuch mitnehmen kann. Ehe ich es bewerte, hier eine kurze Spielbeschreibung: a) 96 Karten mit 8 Waggontypen mit jeweils einem anderen Farb – Hintergrund und Symbol. Außerdem gibt es reichlich b) 46 Zielkarten, deren Erfüllung am Ende Siegpunkte bringen, wozu der Spieler Waggons in einer bestimmten c) 6 Bonuskarten „Hauptstädte, die zum Schluß an den gehen, der die meisten Zielkarten mit der jeweiligen Hauptstadt erfüllt hat. Die Spielvorbereitung: Spielverlauf: Phase I: Von jeder Kartenfarbe der Waggons, die man in einer vorigen Runde offen vor sich ausgelegt hat, wird je 1 Karte auf einen eigenen „Reise“ – Stapel verdeckt abgelegt. Dieser Stapel darf während des Spiels nicht mehr angesehen werden. Mit diesem Stapel wird am Schluss bewiesen, daß die eigenen Zielkarten erfüllt wurden. Phase II: Der Spieler hat in dieser Phase 3 Möglichkeiten zur Auswahl: So verläuft das Spiel runde für Runde, bis der Nachziehstapel verbraucht ist. Nun wäre dieses Spiel ein „nebeneinander-her-spielen“, wenn es nicht noch eine interaktive „Ärger“-Regel gäbe: Wesentlicher als Kartenglück ist die Merkfähigkeit, wieviel und welche Waggon – Karten man schon auf „Reise“ in den eigenen Stapel geschickt hat. Bewertung: Sehr gut ist das Spiel zu Zweit oder zu Dritt zu spielen. Zu viert dauert es etwas länger, weil dann der Stapel 2 X durchgespielt wird. Allerdings gibt es eine Zwischenwertung, so daß man einen Überblick erhält, welche Aufträge noch zu erfüllen sind.
Martin Ebel |
